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ATR Analyse Gemalto Classic TPC IS
| ATR Infos Starcos SPK 2.3
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ATR Info Siemens CardOS 4.3B |
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ATR: 3b f2 18 00 02 c1 0a 31 fe 58 c8 08 74 |
Aus der ATR und den einzelnen Bytes (linke Spalte) lassen sich die folgenden Werte (rechte Spalte) ableiten. Die Notation 0xhh steht für Hexadezimalzahlen.
Aus der ATR lassen sich Werte für die minimale und maximale Takfrequenz, die Umwandlungs-faktoren für Frequenz und Baudrate, Programmierspannung, das verwendete Protokoll (T=1) usw. auslesen.
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TS=0x3b (direct) |
f(min)=1000kHz (default) |
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T0=0xf2 (Y(1)=15,K=2) |
f(max)=5000kHz |
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TA(1)=0x18 (FI=1,DI=8) |
Fi=372 |
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TB(1)=0x00 (II=0,PI1=0) |
Di=12 |
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TC(1)=0x02 (N=2) |
N=2 |
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TD(1)=0xc1 (Y(2)=12,T=1) |
P=0dV |
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TC(2)=0x0a (EDC=0) |
I=25mA |
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TD(2)=0x31 (Y(3)=3,T=1) |
X=Not supported (default) |
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TA(3)=0xfe (IFSC=254) |
U=A only (default) |
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TB(3)=0x58 (BWI=5,CWI=8) |
IFSC=254 |
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T1=0xc8 |
BWI=5 |
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T2=0x08 |
CWI=8 |
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TCK=0x74 |
EDC=LRC |
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T(supp)=1 |
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IFSC (Maximum information field size for cards): Maximallänge von Blöcken die die Karte empfangen kann. |
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BWI (Block waiting time integer): Dient zur Berechnung der Block waiting time (BWT). Die maximale Verzögerung zwischen der Vorderflanke des letzten Characters in einem Block bis zur Vorderflanke des ersten Characters des nächsten Blocks. |
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CWI (Character waiting time integer): Dient zur Berechnung der Character waiting time (CWT). Die maximale Verzögerung der Vorderflanken zweier aufeinanderfolgender Characters innerhalb eines Blocks. |
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EDC: Error detection code. Gibt die Art der Error Detection (LRC, CRC) an. |
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Bedeutung der Parameter |
Aus den einzelnen Bytes der ATR lassen sich die, in den Tabellen Parameter aufgeführten, Werte extrahieren.
f(min): Minimale Frequenz, mit der die Karte angesprochen werden kann. f(max): Maximale Frequenz, mit der die Karte angesprochen werden kann. Fi: Clock rate conversion factor. Di: Baude rate adjustment factor. N: Extra guardtime P: Programmierspannung I: Programmierstrom X: Clock stop indicator U: Class indicator für Betriebsbedingungen. Klasse A = 5V, Klasse B = 3VIFSC: Maximum information field size for cards; Maximallänge von Blöcken die die Karte empfangen kann. BWI: Block waiting time integer. Dient zur Berechnung der Block waiting time (BWT). Die maximale Verzögerung zwischen der Vorderflanke des letzten Characters in einem Block bis zur Vorderflanke des ersten Characters des nächsten Blocks. CWI: Character waiting time integer. Dient zur Berechnung der Character waiting time (CWT). Die maximale Verzögerung der Vorderflanken zweier aufeinander folgender Characters innerhalb eines Blocks. EDC: Error detection code. Gibt die Art der Error Detection (LRC, CRC) an.T: Protokoll Typ.
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Fazit |
Wie ein Kartenleser beim Reader Test abschneidet, hängt sehr stark von der eingesetzten Chipkarte ab. Konkret ist die mögliche etu (elementary time unit), die Dauer der Übertragung eines Bits, verantwortlich für die Kommunikationsgeschwindigkeit. Zur Berechnung der etu sind die folgenden beiden Faktoren relevant: Die Frequenz (MHz) mit der die Karte angesprochen werden kannDer Faktor F/D Die Formel für die Berechnung der etu lautet:
1 etu = (F/D) * (1/f)
F = Clock rate conversion factor D= Baud rate adjustment factor f = Frequency (Hz)Mit konkretem Bezug zur Siemens CardOS 4.3B ergibt sich eine etu von ca. 6 ms (bei Fi = 372, Di = 12, f = 5 MHz). Für den Anwender interessanter ist jedoch die Baudrate, mit der die Karte kommunizieren kann. Sie berechnet sich wie folgt:
Baudrate = (f/F) * D
Für die Karte ergibt sich daher eine maximale Baudrate von 161290. Dieser Wert ist der, den die Karte maximal akzeptiert. Entscheidend ist, mit welcher Frequenz der Kartenleser getaktet ist wodurch sich auch eine andere Baudrate ergeben kann.
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