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Verschlüsselungslösungen
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Probleme bei Dateiverschlüsselungen |
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Beim Einsatz von File Encryption, egal welcher Methode muss auch bedacht werden, dass die Informationen bei der Verarbeitung, bzw. in ihrem Lebenszyklus auch an anderen Plätzen vorliegen. Vor allem befinden sich Kopien in temporären Ordner, in Swap-Files, auch im RAM-Abbild des Hibernation Mode oder schlicht dem Papierkorb. Zusätzlich können durch File-Slacks mit forensischen Techniken sensitive Daten offen gelegt werden. File Slacks sind zufällige Daten aus dem RAM mit denen Windows die nicht benötigten Speicherbereiche, eines von Datei nicht mehr vollständig belegten Clusters, auffüllt.
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Temporäre Dateien |
Viele kommerzielle Softwarepakete erzeugen temporäre Dateien um entweder Zwischenergebnisse abzulegen oder darin eine Kopie des Originals mit den letzen Änderungen für den Fall eines unerwarteten Absturzes zu speichern. Diese Files sind zwar oft extrem nützlich, aber auch ein ebenso großes Sicherheitsrisiko bei sensitiven Daten.
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Auslagerungsdateien |
Werden in modernen Betriebssystemen stark verwendet um die Knappheit von Arbeitsspeicher auszugleichen. Dabei werden Speicherinhalte auf die Festplatte geschrieben um Platz für andere Anwendungen zu schaffen. Sobald diese Inhalte wieder benötigt werden, kommen sie zurück an ihre alte Position.
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Papierkorb |
Wenn eine Datei im System gelöscht wird, kommt sie zuerst in den Mistkübel. Bis dieser geleert wird, können die Daten jederzeit wieder hergestellt werden. Aber selbst dann verweilen die darin enthaltenen Informationen auf der Festplatte, solange sie nicht von einer anderen Datei überschrieben werden. Mit vielen Software Werkzeugen können Sie gefunden und gelesen werden.
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Windows Registry |
Viele Windows-Anwendungen legen wertvolle Information in der Registry ab, wie zum Beispiel Username/Passwort-Kombinationen für Websites. Aber auch deren unauthorisierte Manipulation kann, zu erheblichen Sicherheitslöchern führen, z.B. das kommerzielle Tool ERD Commander
der Firma Winternals, kann die Registry verändern und das Administrator Passwort des Zielsystems neu setzen.
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Hibernation und Sleep Mode |
Diese Modi werden oft bei Notebooks verwendet um Batterie zu sparen wenn der Computer noch eingeschaltet ist. Dabei wird der gesamte Inhalt des Arbeitsspeichers inklusive aller enthaltenen sensitiven Daten auf die Festplatte gespeichert. Dadurch lässt sich beim nächsten Hochfahren der exakte Zustand wiederherstellen.
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File Slacks |
Windows organisiert seine File Systeme in so genannten Clusters, die wiederum aus bis zu 64 Sektoren bestehen. Auch wenn eine Datei nur wenige Byte lang ist, belegt diese immer einen ganzen Cluster (meist viele Kilobyte). Der letzte von Nutzdaten angefangene Sektor ist mit willkürlichen Daten aus dem RAM aufgefüllt – das können selbstverständlich auch Passwörter oder Inhalte der gerade bearbeiteten E-Mail sein! Es gibt eigene Werkzeuge
welche mit forensischen Methoden diese Daten auswerten können.
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Versteckte Partitionen |
Das sind Teile der Hard Disk, die das Betriebssystem nicht erkennt und anzeigt. Dennoch verwenden einige Anwendungen diesen Platz um Daten am System vorbei abzulegen.
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